Lolli-Tests für Kitas und Schulen

17. August 2021

Die Schulferien gehen nach und nach zu Ende, an vielen Kitas und Schulen wird gegenwärtig überlegt, wie man die möglichst sichere Rückkehr in die Gruppenbetreuung beziehungsweise den Präsenz-unterricht organisiert. Regelmäßiges Testen der ungeimpften Beteiligten ist dabei ein wichtiger Baustein.

Neben einem Antigentest bietet sich der sogenannte „Lolli-Test“ an, der an der Universität Köln etabliert und seit Mai 2021 an vielen Kitas und Schulen in NRW durchgeführt wird*. Beim „Lolli-Test“ wird eine PCR-Untersuchung im Labor durchgeführt. Allerdings gewinnt man die Proben nicht durch einen tiefen Nasophaygeal- / Rachenabstrich sondern durch Einspeicheln eines Tupfers. Die Tupfer einer Gruppe werden danach in der Einrichtung unmittelbar zu Pools zusammengefasst und ins Labor gebracht. Die kindgerechte Vorgehensweise wird  in diesem Video dargestellt.

Auch wenn die „Lolli-Tests“ weniger empfindlich sind als eine klassisch durchgeführte PCR mittels Nasophaygeal- / Rachenabstrich, gelten sie doch als sensitiver und einfacher zu handhaben als ein Corona-Schnelltest.  Für ein breites und regelmäßiges SARS-CoV-2-Screening mit dem Ziel, Übertragungen zu verhindern, stellen sich die Testqualitäten der Lolli-Methode als sehr vor­teilhaft dar.
Betreuungs- und Bildungseinrichtungen, die Lolli-PCR-Tests bei sich einführen wollen, können sich über unser Partner-Angebot informieren unter Tel. +49 641 30021-142 oder senden Sie uns eine E-Mail an info@ldm-labor.de

*RKI Epidemiologisches Bulletin, 32/2021, 12. August 2021: Lolli-Methode als Grundlage einer SARS-CoV-2-Surveillance in Kitas und Schulen